Die Spieluhr
Lochplatten-Musikwerk zum AufziehenA wind-up disc music box
PlattenschrankDisc cabinet
Die Fächer mit dem Fragezeichen sind noch verschlossen. Tippe eines an – es verrät dir ein Rätsel.The slots with a question mark are still locked. Tap one and it will tell you a riddle.
VerschenkenGive it as a gift
Schick jemandem diese Spieluhr – mit Schleife, Namensschild, deinem Gruß und einer Platte deiner Wahl. Es entsteht nur ein Link; nichts wird gespeichert.Send this music box to someone – with a ribbon, a name plate, your message and a disc of your choice. It simply creates a link; nothing is stored.
Über die Lochplatten-SpieluhrAbout the disc music box
Ab Mitte der 1880er-Jahre eroberten Spieluhren mit auswechselbaren Blechplatten die Wohnstuben – gebaut vor allem in Leipzig, wo Werke wie Polyphon und Symphonion Hunderttausende davon fertigten. Eine gestanzte Stahlscheibe dreht sich unter einem Andruckbügel. Jede herausgebogene Nase stößt ein kleines Sternrad an, und das zupft eine Zunge des stählernen Stimmkamms. Lange Zungen klingen tief, kurze hell.
Angetrieben wird das Werk von einer Uhrfeder, die man mit dem seitlichen Hebel spannt. Ein Windfang hält das Tempo gleichmäßig; erst wenn die Feder fast entspannt ist, wird die Musik langsamer – wie hier auch. Klapp den Deckel ruhig zu, während die Platte läuft: Dann klingt sie gedämpft wie aus der geschlossenen Kiste.
Unter „Spielen“ wartet der große Stimmkamm. Spiel der Spieluhr den Anfang eines Liedes vor, und sie sucht die passende Platte heraus – einige Platten zeigen sich überhaupt erst auf diese Weise. Unter „Regler“ gibt es eine Gute-Nacht-Uhr mit ruhigen Liedern. Und man erzählt sich, die Engel im Deckel seien nicht nur zur Zierde gemalt.
Platten im Schrank: Stille Nacht, heilige Nacht, O Tannenbaum, Morgen kommt der Weihnachtsmann, Jingle Bells, Guten Abend, gut’ Nacht, Für Elise, Freude, schöner Götterfunken, An der schönen blauen Donau, Morgenstimmung, In der Halle des Bergkönigs, Schwanensee, Eine kleine Nachtmusik, Largo – Aus der Neuen Welt, Brautchor – Treulich geführt, Kalinka, Bella Ciao, Die Gedanken sind frei, Wellerman, Tetris (Korobeiniki), Gymnopédie Nr. 1 – und 22 verborgene Platten.
Tastatur: Leertaste Start/Stopp · W aufziehen · D Deckel · ← → Platte wechseln
From the mid-1880s, music boxes with interchangeable metal discs found their way into living rooms – made mostly in Leipzig, where companies such as Polyphon and Symphonion built them by the hundred thousand. A punched steel disc turns beneath a pressure bar. Every bent-out tab nudges a small star wheel, which plucks a tine of the steel comb. Long tines sound low, short ones high.
The movement is driven by a clock spring that you wind with the lever at the side. A fan brake keeps the tempo even; only when the spring is almost spent does the music slow down – just like here. Feel free to close the lid while a disc is playing: it will sound muffled, as if from inside the box.
Under “Play” you will find the large comb. Play the opening of a song and the music box picks the matching disc – some discs only reveal themselves this way. Under “Settings” there is a sleep timer with quiet songs. And they say the angels in the lid were not painted just for decoration.
Discs in the cabinet: Stille Nacht, heilige Nacht, O Tannenbaum, Morgen kommt der Weihnachtsmann, Jingle Bells, Guten Abend, gut’ Nacht, Für Elise, Freude, schöner Götterfunken, An der schönen blauen Donau, Morgenstimmung, In der Halle des Bergkönigs, Schwanensee, Eine kleine Nachtmusik, Largo – Aus der Neuen Welt, Brautchor – Treulich geführt, Kalinka, Bella Ciao, Die Gedanken sind frei, Wellerman, Tetris (Korobeiniki), Gymnopédie Nr. 1 – plus 22 hidden discs.
Keyboard: Space start/stop · W wind · D lid · ← → change disc